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Radda in Chianti… das Herz des Chiantigebietes

Radda in Chianti
Im Herzen des Chiantigebietes liegend befindet sich die Gemeinde Radda in Chianti, in einem Umfeld antiker Siedlungen. Sein etruskischer Ursprung wird heute von den neulich entdeckten archäologischen Funden bezeugt. Zur Zeit des Mittelalters war Radda Sitz der Chiantiliga und seit einst hat sie, auf der Ostseite der Chiantigiana Strasse ihre antike Struktur intakt beibehaltend, ihre charakteristische elliptische Form bewahrt.

Das Gebiet
Auf den Hügeln, die das Anfangsstück des Pesa- und des Arabientales belegen, liegend deckt das Gebiet eine Gesamtfläche von 80,56 Quadratkilometer ab, die gänzlich in der Chiantizone einbegriffen ist. Die höchste Höhe wird mit den 845 Metern des Querciabella Berges (Chiantiberge) erreicht. Die Bevölkerung zählt zirka 1.630 Einwohner, wovon 28% in der Landwirtschaft beschäftigt ist (Anbau von Weinreben und Olivenbäume).
Die Historie

 

 

FÜR IHREN URLAUB IN DER TOSKANA:
Radda Chianti - Tuscany Experience

Trotz des eindeutigen Hinweises der Örtlichkeitsnamen auf deren etruskischen Ursprung und der Antike der Siedlung in diesem Gebiet, haben nur neulich die in Poggio La Croce und in Malpensata ausgeführten Ausgrabungen wichtige etruskische Funde ans Licht gebracht. Im Mittelalter ließen mächtige feudale Familien und lokale Herrscher zahlreiche Schlösser in diesem Gebiet errichten, dennoch unterlagen diese Festungen recht bald der Kontrolle der Stadt Florenz. Die erste Notiz über das Schloss von Radda reicht bis zu Beginn des 11. Jh. zurück. Gegen Mitte des 13. Jh., als die Republik von Florenz die kleinen Gemeinde ihres Gebietes in Ligen organisierte, wurde das Schloss von Radda der Hauptsitz der gesamten Chiantiliga. Von den gesamten Schlössern dieses Gebietes hat sich nur das Volpaia Schloss zum grossteil aufbewahrt, während andere, wie Albola und Monterinaldi, nur einige Teile intakt bewahrt haben oder zu Villen umgewandelt worden sind. Eine interessantes Zeugnis der antiken religiösen Organisationen ist die Kirche Pieve di Santa Maria Novella, die, obwohl sie zum grossteil wiederaufgebaut wurde, ihren originalen Ansatz beibehalten hat, wie die romanischen Kapitellen nachweisen. Aus der Römerzeit stammt auch die Kirche San Niccolò in Radda, sowie die Kirchen Albola, Bugialla, Livernano, Montemaione und die Kanonikerhäuser von San Fedele in Paterno und von Santa Maria in Colle. Aus dem romanischen Nukleus hat sich in den nachfolgenden Jahrhunderten auch das Kloster von Santa Maria in Prato entwickelt. Entschieden ungewöhnlich für ihre mit der Architektur der Florentiner Renaissance verbundenen Merkmale ist die Kirche von Sant’Eufrosino in Valpoia, die als „die Kommende“ bekannt ist. Erwähnenswert ist abschließend die kleine Kappelle des Mercatale, bei Radda, die aus dem 18. Jh. stammt und typische Charakteristiken des toskanischen Manierismus aufweist.

Entfernungen

Siena - 25 km, Florenz - 35 km, Arezzo - 35 Km, San Gimignano - 25 km.

Bevölkerung: 1720
Fläche: 80,05 Km2
Höhe über dem Meeresspiegel: 535 m
Postleitzahl: 53017
Vorwahl: +39 0577

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Radda Chianti - Tuscany Experience

Radda Chianti Ferienort in der Toskana - Dem bauernhof italien - Radda Chianti


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